PSYCHOTHERAPIE NACH ALBERT PESSO

 

 

 

 

 

Hintergrund:

 

 


Adresse:

Sekretariat für Training in Pesso Boyden System Psychomotor (PBSP):
Ina Pohorely
Stollenrain 4
4144 Arlesheim
Telefon/Telefax: 061 701 86 31
E-mail: ipohorely@datacomm.ch
Internet: http://www.ch-eabp.ch/Schulen/pesso.htm

Sekretariat für weitere Workshops und Seminare mit Albert Pesso:
Psychotherapie Seminare Basel
Martin Howald  
Laufenstrasse 82  
4053 Basel  
Telefon/Telefax: 061 331 58 82
E-mail: mhowald@nikko.ch

 


Albert Pesso und Diane Boyden Pesso haben seit 1961 in den USA die Pesso Boyden System Psychomotor Therapy entwickelt. Ihr Verständnis des Seelischen steht in einem engen Zusammenhang mit der Bewegung des Körpers und geht zum Teil auf ihre Erfahrung als Tanzlehrer und Choreographen zurück, zum andern Teil auf ihre langjährige Erfahrung im Umgang mit psychodynamischen Prozessen. Beim Tanzen waren sie davon beeindruckt, wie sehr der körperliche Ausdruck von Gefühlen nach einer korrespondierenden Antwort verlangt, die wie eine Gegenform zu einer Form passt (countershape und shape). In Übungen liessen Al und Diane andere Tänzer solche entsprechenden Antworten spielen und entdeckten dabei die tiefer liegenden Ursprünge und Wirkungen solcher Interaktionen. Es schien ihnen, als habe der Körper ein angeborenes Wissen um die richtige Antwort  auf seine Bewegung und reagiere mit Befriedigung darauf.  Sie bemerkten in ihrer Arbeit mit den Tänzern, dass die Unfähigkeit, bestimmte expressive Bewegungen auszuführen, einen Bezug zu unterdrückten emotionalen Erlebnissen in der Vergangenheit haben kann. Sie entwickelten therapeutische Übungen, um den professionellen Tänzern zu helfen, mit diesen Gefühlen bewusster umzugehen. Dies war der Funke zur Entwicklung einer neuen Form von Psychotherapie.

 

 

 

 

Methode:

 

 

 

 


Das klassische Setting der Pesso-Therapie ist die Pesso-Gruppe mit 6-10 Mitgliedern, die wöchentlich einmal für ungefähr 3 Stunden zusammenkommt. Da in der Regel zwei Gruppenmitglieder ausführlich Zeit zum Arbeiten (ca. 50 Min.) bekommen, kann man auch von "Einzeltherapie innerhalb und unter Mithilfe einer Gruppe" sprechen. Psychomotorische Inszenierungen haben auch in der Paartherapie und in verschiedenen Formen der Einzeltherapie Einzug gehalten. Wie schon zu Gründungszeiten bestehen Pesso-Gruppen mit speziellen Zielsetzungen in psychiatrischen Kliniken, Gefängnissen und andern Institutionen. Wertvolle Dienste leisten kurze psychomotorische Inszenierungen in der Supervision von TherapeutInnen verschiedener Schattierungen.  

 

 

 

 

 

Typische Behandlungsgründe:

 

 

 

 

 

Die Methode eignet sich für alle Menschen, die sich mit ihrem Leben oder in ihren Beziehungen emotional in einer Sackgasse fühlen und mittels szenischer Körperarbeit eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit sich selbst suchen. Durch das therapeutische Klima, das Halt und Grenzen vermittelt, eignet sich die Methode für Personen mit frühem Elternverlust oder mit Vernachlässigung in ihrer Geschichte. Die Sorgfalt im Einbezug des Körpers und der Gefühle sowie das Achten auf Ich-Beteiligung bieten Personen mit physischem oder sexuellem Trauma einen sicheren Verarbeitungsweg. Man kann aber auch aus Neugierde, zur Entdeckung seiner Potenziale und emotionalen Kompetenzen eine Pesso-Gruppe besuchen,  vor allem  wenn  man eine stärkere Verbindung zwischen seinen rationalen und seinen emotionalen Seiten anstrebt.